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Redazione Diocesi

Andrea Riccardi, geboren 1950 in Rom, ist dort Professor für Zeitgeschichte an der Universität la Terza.

Bekannt wurde er durch seine Studien zur neueren Kirchengeschichte und kirchlichen Zeitgeschichte sowie als Gründer der 1968 entstandenen Gemeinschaft Sant’Egidio.
Andrea Riccardi war Vermittler bei den Verhandlungen, die 1992 zum Friedensschluss nach dem 16 Jahre dauernden Bürgerkrieg in Mosambik führten. Nach der erfolgreichen Vermittlung in Mosambik wurde Sant’Egidio immer wieder darum gebeten, in verschiedenen Konfliktgebieten nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen und Friedensgespräche zu fördern.

Unter den vielen Auszeichnungen, die ihm als Gründer der Gemeinschaft Sant’Egidio verliehen wurden, sind der Weltfriedenspreis der Methodisten für den Frieden (1997), die Niwano Auszeichnung für den Frieden der Niwano Peace Foundation (1999), die Mahatma-Ghandi-Silbermedaille der UNESCO (1999) und im Jahr 2000 erneut durch die UNESCO der Felix-Houphuet-Boigny-Friedenspreis für die Versöhnungsarbeit in verschiedenen Ländern. Der Präsident der französischen Republik überreichte Riccardi 2002 das Kreuz der Ehrenlegion "für den Einsatz zugunsten der Ausgegrenzten und die gerechte Sache der Versöhnung und des Friedens". Viele seiner Studien beschäftigen sich mit dem Verhältnis der verschiedenen Religionen und ihrem Zusammenleben besonders im 19. und 20. Jahrhundert. Unter seinen bekanntesten Werken sind Il secolo del martirio (2000, deutsch: Salz der Erde, Licht der Welt – 2002), Dio non ha paura (2003, deutsch: Gott hat keine Angst, 2003).

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